Seit einigen Jahren inszenieren überall in Europas Städten zivilgesellschaftliche Akteure den öffentlichen Raum neu. Plattenbausiedlungen, die vor dem Abriss stehen, werden dabei ebenso zum Schauplatz interessanter Neuaneignungen, Spiegelungen oder Neuinterpretationen wie altehrwürdige Bausubstanz oder die Zwischenräume von Kultur und Natur. Was die Akteure vereint, ist die Intention, städtischen Nahraum auf neue Weise zu interpretieren und zu nutzen. Dabei entstehen vielfältige Ideen und Initiativen für eine zukunftsfähige städtische Gesellschaft. In Werkstattgesprächen bringt die Stiftungsgemeinschaft interessante Akteure zum Austausch und Kennenlernen zusammen.

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Werkstattgespräch – Nachbarschaft und öffentlicher Raum
Im zweiten Werkstattgespräch im September 2007 ging es um das Thema Nachbarschaft und öffentlicher Raum. Nachbarn schaffen Gärten und Parks in Brachen, beleben Gebäude neu und bergen die kreativen Potenziale in den unterschiedlichsten Stadtquartieren.

 
Werkstattgespräch – Städtische Initiativen zum öffentlichen Raum

Was tut sich in den Städten? Neben Kommerz, Verregelung und weiter zunehmender Motorisierung entfaltet sich korrespondierend auch vielfältiges bürgerschaftliches Engagement. Dem unmittelbaren Nahbereich wird eine wachsende Beachtung geschenkt und aus dem ehedem „Privaten“ entsteht der öffentliche Raum neu. Einen Blick hinter diese neuen urbanen Kulissen zu werfen, darum ging es in dem Werkstattgespräch im Sommer 2006. Es zeigte sich eine beeindruckende Vielfalt urbaner Aktivitäten.