Das Einwanderungsland Deutschland braucht neue Ideen und Konzepte, um kulturelle Vielfalt als Reichtum begreifen zu können. Die von der Stiftungsgemeinschaft initiierte Stiftung Interkultur fördert und erforscht innovative zivilgesellschaftliche Beiträge von Migrantinnen und Migranten in den neuen soziale Räumen der Interkulturellen Gärten, wo sie gemeinsam mit Einheimischen städtische Flächen und Nachbarschaft gestalten.

Interkultureller Garten München-Perlach

Interkulturelle Gärten sind keine „Integrationsmaßnahmen“, sondern selbstorganisierte interkulturelle Praxis, in der Säen und Ernten, gemeinsames Kochen, Essen, Feiern und Lernen als Passage zwischen Gegenwart und Vergangenheit sowie zwischen Herkunfts- und Ankunftsland wirken. In vielen deutschen Städten sind Interkulturelle Gärten zu einem wichtigen Element der nachhaltigen Stadtentwicklung geworden.
Als bundesweite Koordinierungs- und Servicestelle des Netzwerks Interkulturelle Gärten berät die Stiftung Interkultur bei der Einrichtung und Weiterentwicklung von Gärten, organisiert den Erfahrungs- und Informationsaustausch und fördert interkulturelle Gartenprojekte finanziell.


In Kooperation mit der Stadt Wuppertal vergibt die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis START-Stipendien für begabte und engagierte Zuwandererkinder in Nordrhein-Westfalen. Das Stipendium umfasst u.a. ein monatliches Bildungsgeld, eine PC-Ausstattung mit Internetanschluss sowie regelmäßig stattfindende Bildungsseminare und Stipendiatentreffen. 
 
START-Schülerstipendium
START-Stiftung
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Aufnahmezeremonie 2011 in Düsseldorf. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Bildmitte) überreicht neuen START-Stipendiaten aus NRW ihre Aufnahmeurkunden. 
(Foto: START-Stiftung gGmbH)



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