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Do it Yourself
Inspirierend war's: Erstes bundesweites Sommercamp der Urbanen Gärten
Phänomenologie einer Bewegung
Urban Gardening im ZDF
Aus Plastikflaschen Windräder bauen
Zukunftsfähige Transportmittel
Eigensinnige Geographien
Die Produktive Stadt
Kempodium erhält Bürgerkulturpreis
Jens Mittelsten Scheid bei der Bundeskanzlerin
Postfossile Mobilität
Das erste Buch zur neuen Gartenbewegung
Wiederentdeckung des Handwerks
Gründämmerung
„Nomadisch grün“ in Kreuzberg, Stadtentwicklung von unten in Leipzig, Kochen mit türkischstämmigen Jungs oder der legendäre Gartenumzug von Rosa Rose – die vier Kurzfilme von George Eich, produziert von anstiftung&ertomis, sind auf DVD erhältlich. Sie zeigen die Lebendigkeit und die sozialen und kulturellen „Nebenprodukte“ urbanen Gärtnerns. DIY-Kreativ-Werkstatt-Landschaft
"Weniger kaufen: selber machen!" - unter diesem Motto stand die DIY-Kreativ-Werkstatt-Landschaft zum Mitmachen des Verbundes Offener Werkstätten auf der Nachhaltigkeits-Messe GoodGoods vom 26. bis 29. Mai 2011 in Hamburg. Viele hundert Menschen konnten mit Schablonen-Siebdruck, Töpfern, Holzbearbeitung, Fashion-Reloaded, Lampenbau aus gebrauchten Materialien und weiteren handwerklich-kreativen Selbermach-Angeboten dieses Motto wörtlich nehmen und die Vielfalt und Fülle, die Offene Werkstätten in Hamburg und andernorts bieten, praktisch erleben. "Drittes Herz" für FabLab-München
Highlight der Eröffnungsfeier der Offenen Werkstatt war der brandneue Lasercutter, den die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis dem FabLab-München zur Verfügung stellt. Interessierte können das computergesteuerte Schneidegerät ab sofort in der neuen Hightech-Werkstatt in München-Neuhausen besichtigen, nutzen und von dem Konzept „Make – Share – Learn“ profitieren. Utopia Award für Urban Gardening
„Die neue Gartenbewegung ist bunt und multikulturell. Hier werden öffentliche Flächen wie Allmenden bewirtschaftet, von Menschen zurückerobert, renaturiert und für die Selbstversorgung genutzt." Mit dieser Begründung gewann die Stiftung Interkultur und das Netzwerk Interkulturelle Gärten gemeinsam mit dem Prinzessinnengarten Berlin und den Münchner Krautgärten gleich zweimal den Utopia Award 2010: den Jurypreis ebenso wie den Utopia-Publikumspreis. Gurken, Gärten und Guerilla
Das Interesse am Gärtnern in der Stadt ist ungebrochen und wird vielfach thematisch verknüpft: Im 3sat-Kulturmagazin Scobel sprechen Marco Clausen (Prinzessinnengarten Berlin) und Christa Müller (anstiftung & ertomis) über postfossile und Postwachstumsperspektiven der urbanen Landwirtschaft. Im RBB-Kulturradio und in der ORF-Reihe „Reife Ernte“ (Teil 1, Teil 2, Teil 3) werden die Qualität unserer Lebensmittel und weitere spannende Dimensionen des Gärtnerns behandelt. Auszeichnung vom Nachhaltigkeitsrat
Kapp-Forschungspreis vergeben
Am 24. September 2010 vergaben anstiftung & ertomis, Hatzfeldt-Stiftung, Kapp-Stiftung, Selbach-Umwelt-Stiftung und die Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ) in Freiburg/Breisgau den Kapp-Forschungspreis. Der mit 7.500 Euro dotierte Preis dient der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung. Anerkennung der Subsistenz
Es braucht die gesellschaftliche Anerkennung der Subsistenz, um eine Vorstellung von Wohlstand und Lebensqualität jenseits des Wachstumszwangs zu entwickeln, betonte Andrea Baier von der Stiftungsgemeinschaft in ihrem Beitrag zur Tagung „Politik in der Wachstumsfalle“, die sich im Juli 2010 in der Evangelischen Akademie Loccum mit den ersten Konturen einer Postwachstumsgesellschaft befasste. 10 Jahre Lust am Selbermachen
Eindrucksvoll zeigte die Jubiläumsfeier des Kempodium, von der Stiftungsgemeinschaft vor zehn Jahren in Kempten initiiert, seine enorme Angebotsvielfalt in den Bereichen Region, Bildung und Selbermachen. Dieses Engagement wird auch offiziell belohnt: Sowohl die Stadt Kempten als auch der Landkreis Oberallgäu haben die mehrjährige Förderung des Kempodium beschlossen. „Das Kempodium“, so die Begründung, „ist als wichtiger Akteur aus der Region nicht mehr wegzudenken“. Das Jubiläumsfest fand am 10.10.2010 statt. mehr>> Drei Oberbürgermeister für Interkulturelle Gärten
„Interkulturelle Gärten bereichern unsere Städte, (…) sie fördern das friedliche Zusammenleben und stiften ein Gefühl gemeinsamer Verantwortung und Heimat.“ Mit diesen Worten begrüßte Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, die TeilnehmerInnen der diesjährigen Netzwerktagung der Stiftung Interkultur im Juni 2010 in Berlin. Zeitgleich beglückwünschte Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs mehr>> Deutscher Stifterpreis für Jens Mittelsten Scheid
Für sein stifterisches Engagement erhielt Jens Mittelsten Scheid, Gründer der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und der Stiftung Interkultur, am 7. Mai den Deutschen Stifterpreis. Urbanes Gärtnern in den Medien
Um die Rückkehr der Obst- und Gemüsegärten geht es im HR-Radiobeitrag Postfossile Stadtgestaltung, ein TAZ-Blogger schwärmt von der interkulturellen Gartenlust, und das ZDF berichtet gleich mehrfach: Mit Mangold in die Zukunft und Die neue Lust am Gärtnern. Münchner Stiftungsinitiative für urbanes Gärtnern
Selbst ist der Mensch
Das Interesse für das Thema Selbermachen hält an. Das ZDF gibt in seinem Beitrag Selbermachen für alle Einblicke in die Offenen Werkstätten des Kempodium. Von Jungbauern
Die wachsende Vielfalt gärtnerischer und landwirtschaftlicher Aktivitäten verändert die Stadt. Erst kürzlich porträtierte die Berliner Zeitung die „Jungbauern“ vom Kreuzberger Moritzplatz. Städtisches Gärtnern war jüngst auch Gegenstand der Tagung „Urbane Landwirtschaft und Gärten“. Kurzberichte und Fotos unter: urbanacker.net und prinzessinnengarten.net. Ideen in Material verwandeln
Selbermachen ist keine kurzlebige Modeerscheinung oder Krisenstrategie, sondern vor allem eine kreative Aneignung des Naheliegenden. Pioniere dieses boomenden Phänomens zeigt die Ausstellung Nicht nach Anleitung, die Christa Müller von der Stiftungsgemeinschaft am 27. November im Berliner Museum Lichtenberg mit einem Gastbeitrag eröffnet hat. Kunst-Stoffe goes Hongkong
Bis nach Asien strahlt das von der Stiftungsgemeinschaft geförderte Projekt Kunst-Stoffe, Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien. Im Oktober stellte Kunst-Stoffe-Mitgründerin Corinna Vosse in der Hongkonger „School of Creativity“ das Konzept des modernen Recyclings vor. Die teilnehmenden KulturmanagerInnen, KünstlerInnen und DesignerInnen diskutierten die Realisierung eines solchen Projekts auch in ihrer Stadt. In einem Workshop stellten Schüler der Creative School Kunst aus „Abfallmaterial“ her. Pioniere der Region 2009
Vor fast 100 Besuchern stellten am 9. Oktober 2009 im Kempodium in Kempten vier "Pioniere der Region" sich und ihre Projekte vor. Ernst Wirthensohn präsentierte die erfolgreiche Regionalmarke "von hier", Natascha Glasow die "Wertacher Mühle", einen Ferienhof für Alleinerziehende; Mathilde Widmer sprach über ihr Engagement für die musische Bildung von Kindern und Walter Grath über grenzüberschreitendes Umwelt-Engagement. Seit 2006 veranstaltet die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis zusammen mit Partnern vor Ort "Pioniere der Region - regionale Strategien in Zeiten der Globalisierung". Kunst-Stoffe initiiert Nachhaltigkeit
Das Recycling-Projekt "Kunst-Stoffe", das von der Stiftungsgemeinschaft gefördert wird, ist unter den 40 Preisträgern des Bundeswettbewerbs "Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit". Herzlichen Glückwunsch! Stolz auf die erste Honigernte
Ihr erstes Honigfest feierte die Lehrimkerei der Internationalen Gärten Göttingen mit einer Honigverkostung. Zahlreiche Gäste aus der Nachbarschaft sowie Schulkinder, Vereinsmitglieder und Presse freuten sich über die süße Kostprobe und sahen neugierig beim Imkern zu. Uwe Dzeia und Bernhard Nentwich vom Göttinger Imkerverein unterstützen die interkulturelle Lehrimkerei, ein Förderprojekt der Stiftungsgemeinschaft, als "Imker-Paten" und halfen auf dem Honigfest, die vielen Fragen zu beantworten. Terrain zurückerobern
In Krisenzeiten entdecken die Menschen die Qualität des Selbermachens neu und beginnen, sich in einigen Lebensbereichen Terrain zurückzuerobern. Offene Werkstätten sind neben urbanen Gärten dafür optimal geeignet, sie wecken Experimentierfreude, Kreativität und Gemeinsinn. Oft ersetzen sie Keller und Werkstatt, sind „Wohnungsergänzungsraum“, wie Andrea Baier von der Stiftungsgemeinschaft in ihrem Beitrag „Zur Aktualität von Eigenarbeit und Offenen Werkstätten“ sagt. Darüber hinaus ermöglichen sie Selbstversorgung und Kontrolle über die Subsistenz. In vielen Städten sind Offene Werkstätten längst auch Bildungspartner und Stadtteilgestalter. Dies zeigte eindrücklich das Vernetzungstreffen, das die Stiftungsgemeinschaft vom 20. bis 22. März 2009 in München organisierte, wo sie Akteure innovativer Offener Werkstätten zum Austausch einlud. Mitreden im ZDF-Blog "Zukunft machen"
Um das Münchner Haus der Eigenarbeit (HEi), von der Stiftungsgemeinschaft vor zwei Jahrzehnten gegründet, geht es u.a. in dem ZDF-Beitrag "Zukunft machen". Das HEi bietet neben Offenen Werkstätten eine große Vielfalt an Kleinkunst und Kultur. Es ist wichtiger Teil der kommunalen Infrastruktur und trägt ganz praktisch zur Nachhaltigkeit bei. Eigentlich müsste es so ein Haus in jedem Stadtteil geben. Bantam-Mais? Ja bitte!
Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik! Ein Blick auf die Goldene Bantam-Karte zeigt: Bereits an 50.000 Orten in Deutschland wird dieser vermehrungsfähige und gentechnikfreie Mais angebaut. Die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und die Stiftung Interkultur unterstützen die Aktion Bantam-Mais von "Save Our Seeds" der Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Werkstattgespräch "Urbane Landwirtschaft"
Viele Menschen bauen mitten in der Stadt Lebensmittel an. Im dritten Werkstattgespräch "Urbane Subsistenz" der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis gaben die ReferentInnen im Oktober in München einen Einblick in die Vielfalt des Gärtnerns in der Stadt. Es zeigte sich eindrucksvoll, wie Selbsternteprojekte, Kiezgärten und Interkulturelle Gärten über den Anbau von Lebensmitteln Themen wie Stadtökologie, Belebung der Nachbarschaft, Ernährungssouveränität oder Gesundheit neu beleuchten. Das Werkstattgespräch diente auch der Vorbereitung einer Tagung zu Urbaner Landwirtschaft, die die Stiftungsgemeinschaft gemeinsam mit den Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche im Oktober 2009 in der Evangelischen Akademie Tutzing veranstalten wird. Bienenhaltung in Interkulturellen Gärten
Die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis fördert handwerkliche Aktivitäten, wozu auch die boomende Hobby-Imkerei gehört. So unterstützte sie im Sommer 2008 die Ansiedlung zweier Bienenvölker in den Internationalen Gärten Göttingen. Begleitet wurde der Einzug von einer medienwirksamen Begrüßungszeremonie, an der GärtnerInnen, Kinder und NachbarInnen teilnahmen: Es gab selbstgebackenen Bienenstich, Tee, Gebete und eine Fülle von guten Wünschen für die neuen Gartenbewohner. Die Bienen sind Teil der neuen "Lehrimkerei", einem Modellprojekt, das Kindern und Erwachsenen ökologische Zusammenhänge praktisch und lebensnah vermittelt. Beobachtungen in Wort und Bild aus Göttingen finden Sie hier: Kampagne für einen neuen Arbeitsbegriff
Mit der Kampagne „/unvermittelt“ brachten im Sommer 2008 die Berliner Ideenwerkstatt workstation und die Neue Gesellschaft für bildende Kunst (NGBK) einen anderen Arbeitsbegriff in die öffentliche Debatte. An den Aktionen, Demonstrationen und Happenings, die überall in Berlin stattfanden, beteiligten sich rund 50 Akteure, darunter KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen. Im Rahmen der Kampagne ist ein Katalog erschienen, der „Praxen, Techniken, Spielräume“ rund um das Thema Arbeit bzw. ein anderes Verständnis von Arbeit zeigt. Handwerk und Soziale Arbeit
Können Offene Werkstätten neue Formen der Sozialen Arbeit inspirieren? Der Blick durch die Theoriebrille der Sozialen Arbeit, den Diplomandinnen von der Hochschule Esslingen auf zwei von der Stiftungsgemeinschaft initiierte Projekte, das Kreativzentrum in Wolfen und das Kempodium in Kempten, werfen, bringt Erstaunliches zutage. mehr>> Eine andere Welt ist pflanzbar
Gemeinschaftsgärten in Sevilla, städtischer Gemüsebau auf Kuba, Community Gardens in Detroit und Interkulturelle Gärten in Deutschland – diese Bereicherungen urbanen Lebens standen im Mittelpunkt der Tagung „Gärten als Alltagskultur im internationalen Vergleich“ an der Universität Kassel. Die 90 Teilnehmenden aus Nord- und Mittelamerika, Afrika und Europa diskutierten vom 22.-24. Mai 2008 die städtebaulichen, sozial-kulturellen und ökonomischen Dimensionen der boomenden Nutzgärten in aller Welt und stellten sie in den globalen Kontext von Desintegration und Stadtökologie. Ein Höhepunkt der Tagung war der Vortrag von Vandana Shiva. Die Trägerin des Alternativen Nobelpreises verglich den achtsamen Geist des ökologischen Gärtnerns mit dem „monokulturellen“ Vorgehen vieler transnationaler Konzerne, das die Biodiversität auf unserem Planeten bedroht. Für die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis/Stiftung Interkultur referierte Christa Müller „Zur Bedeutung von Interkulturellen Gärten für eine nachhaltige Stadtentwicklung“.
Was Dörfer stark und lebendig macht
Unter diesem Motto fand im Mai 2008 das 16. Essener Dorfsymposium in Bleiwäsche, Kreis Paderborn statt. Andrea Baier, Mitarbeiterin der Stiftungsgemeinschaft anstiftung und ertomis, hielt den Einführungsvortrag Der ökonomische und gesellschaftliche "Mehrwert" des Dorfes. Interkulturelle Gärten zum Hören
Der renommierte österreichische Kultursender Ö1 brachte im Mai einen informativen Beitrag über Interkulturelle Gärten in Deutschland und Österreich. Planet Diversity
Für die Natur hat die 9. UN-Artenschutzkonferenz nicht viel gebracht. Die Organisatoren des Gegengipfels Planet Diversity der vom 12. bis 16. Mai ebenfalls in Bonn stattfand, sprechen sogar von einem Desaster. Die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis hatte den Gegengipfel unterstützt und u.a. in dem Workshop „Urban Gardening/Urban Agriculture“ Interkulturelle Gärten und Community Gardens in Europa vorgestellt. Das Themenfeld Urbane Landwirtschaft ist ein Arbeitsschwerpunkt der Stiftungsgemeinschaft. Subsistenz en vogue
Arbeit und Engagement jenseits des Marktes erfahren weltweit eine wachsende Aufmerksamkeit. So bildet das Themenfeld Subsistenz auch im renommierten Club of Budapest ein zentrales Aktivitätsfeld. mehr >> Top Ten der Zukunftsliteratur
Das 2007 im Rahmen der Forschungsarbeit der anstiftung zu nachhaltigen Lebensstilen publizierte Buch Wovon Menschen leben wurde in die Top Ten 2007 der Zukunftsliteratur der Salzburger Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen aufgenommen. mehr >> |
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